Sondereigentumsverwaltung einfach erklärt

Sondereigentumsverwaltung einfach erklärt

Aktualisiert am:
3.3.2025
Autor:
Annabelle Kremer
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Im Gegensatz zur WEG-Hausverwaltung ist die Sondereigentumsverwaltung ein Thema, das oft unter den Tisch fällt: Vielen Wohnungseigentümern ist nicht bekannt, dass sie die Sondereigentumsverwaltung als Dienstleistung beanspruchen können – dabei kann sie Eigentümern viel Arbeit und Zeit ersparen. Doch was genau ist die Sondereigentumsverwaltung und inwiefern unterscheidet sie sich von der WEG-Hausverwaltung? Erfahren Sie in unserem Leitfaden, welche Vorteile eine Sondereigentumsverwaltung mit sich bringt und welche Aufgaben sie übernimmt. Wir zeigen Ihnen auch, wie sich die Kosten für die Verwaltung Ihres Sondereigentums strukturieren und wie Sie einen qualifizierten Verwalter auswählen.

1. Was ist Sondereigentumsverwaltung? Definition von Sondereigentumsverwaltung

Die Sondereigentumsverwaltung (SEV) bezeichnet die Verwaltung von vermieteten Eigentumswohnungen, die sich im Sondereigentum eines Eigentümers befinden. Sie ist eine Form der Mietverwaltung, die sich ausschließlich auf die individuellen Einheiten eines Eigentümers bezieht und nicht die Verwaltung des Gemeinschaftseigentums umfasst, welche Aufgabe der WEG-Hausverwaltung ist.

Sondereigentum umfasst die Teile einer Immobilie, die im alleinigen Besitz eines Eigentümers stehen, wie Wohnungen oder Gewerbeeinheiten, sowie alle nicht zum Gemeinschaftseigentum gehörenden Bestandteile, etwa die Innenausstattung oder exklusiv genutzte Anlagen. Die SEV kümmert sich speziell um die Betreuung dieser Einheiten und entlastet den Eigentümer von der laufenden Mietverwaltung.

Zu den typischen Aufgaben der SEV gehören die kaufmännische, technische und rechtliche Betreuung des Sondereigentums. Dies schließt unter anderem die Verwaltung von Mietern, die Überwachung und Instandhaltung der Immobilie sowie die Abwicklung von alltäglichen Verwaltungsaufgaben ein. Ein Verwalter, der auf SEV spezialisiert ist, übernimmt dabei eine wichtige Schnittstelle zwischen Eigentümern und Mietern und sorgt für eine professionelle Verwaltung.

Die Sondereigentumsverwaltung ist damit eine ideale Lösung für Eigentümer, die ihre vermieteten Immobilien nicht selbst verwalten möchten oder können, und sich stattdessen auf die Expertise eines erfahrenen Verwalters verlassen wollen.



2. Welche Aufgaben übernimmt eine Sondereigentumsverwaltung?

Die Verantwortlichkeiten einer Sondereigentumsverwaltung sind vielfältig und richten sich nach den spezifischen Bedürfnissen des Eigentümers. Im Gegensatz zur WEG-Hausverwaltung ist der Leistungskatalog einer SEV nicht klar gesetzlich definiert, zu den gängigen Hauptaufgaben zählen jedoch:

  • Mieterbetreuung: Hierzu gehört die Auswahl und das Management von Mietern, die Kommunikation mit diesen und die Bearbeitung von Mieteranliegen. Die Sondereigentumsverwaltung kümmert sich zudem um Aufgaben, die Vermietern im Alltag leicht entgehen können, wie die regelmäßige Überprüfung, ob die Miethöhe der aktuellen Marktlage entspricht, sowie die Kontrolle der Wohnung auf Mängel, um frühzeitig Handlungsbedarf zu erkennen. Der Aufgabenbereich der Mieterbetreuung umfasst auch die Erstellung von Mietverträgen, die Kostenabwicklung und -verwaltung, sowie die Koordination von Mietzahlungen, wobei dies fließend in den kaufmännischen Bereich übergeht.

  • Kaufmännische Verwaltung: Diese beinhaltet die finanzielle Verwaltung des Sondereigentums. Beispiele sind die Erstellung der Nebenkostenabrechnung, die Buchführung und die Budgetverwaltung. Der Verwalter sorgt für eine transparente Abrechnung und optimiert die Kostenstrukturen, um die Wirtschaftlichkeit der Immobilie zu verbessern.

  • Technische Verwaltung: Die SEV überwacht den Zustand des Sondereigentums und organisiert notwendige Reparaturen oder Modernisierungen. Sie stellt sicher, dass alle technischen Anlagen funktionstüchtig sind und die Immobilie instand gehalten wird, was zur Wertsteigerung beiträgt.

  • Rechtliche Betreuung: Die rechtlichen Aspekte der Verwaltung betreffen die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften, die das Sondereigentum betreffen. Der Verwalter berät den Eigentümer bei rechtlichen Fragen, vertritt diesen bei Bedarf in rechtlichen Angelegenheiten oder recherchiert und mandatiert entsprechende Fachanwälte und sorgt für die Umsetzung gesetzlicher Anforderungen.



3. Wie viel kostet Sondereigentumsverwaltung?

Die Kosten für eine Sondereigentumsverwaltung können variieren. Sie hängen von mehreren Faktoren ab, wie der Größe der Immobilie, der Anzahl der Einheiten, dem Umfang der Verwaltungsdienstleistungen und nicht zuletzt regionalen Unterschieden.

Kostentechnisch bieten die meisten Verwalter einen monatlichen Pauschalbetrag an, der alle vereinbarten Tätigkeiten der Sondereigentumsverwaltung abdeckt. Bei manchen Verwaltern können jedoch Zusatzkosten anfallen, wenn Leistungen außerhalb des üblichen Umfangs erbracht werden. Auf diese Weise wird der monatliche Pauschalbetrag gering gehalten und Kunden zahlen nur dann für Sonderleistungen, wenn sie sie auch nutzen. Diese Sonderhonorare und die genauen Details, welche Tätigkeiten pauschal abgedeckt werden, sind dem Verwaltervertrag zu entnehmen.

Für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs gibt es zwei gängige Modelle: Der Eigentümer kann ein Treuhandkonto einrichten, das von der Sondereigentumsverwaltung verwaltet wird. Alternativ erhält die Verwaltung eine Verfügungsberechtigung für ein bestehendes Konto des Eigentümers. Beide Varianten sorgen für eine geordnete und transparente Abwicklung der finanziellen Transaktionen.

Kostenstruktur

Die Gebühren für die Verwaltung des Sondereigentums werden in der Regel auf Basis pro Wohnung oder pro Einheit berechnet. Dabei können sich die Preise je nach den angebotenen Dienstleistungen und der Komplexität der Verwaltungsaufgaben unterscheiden:

  • Basisverwaltung: Diese umfasst grundlegende Verwaltungsaufgaben wie die Mieterkommunikation, die Buchhaltung und die jährliche Nebenkostenabrechnung. Die Kosten hierfür liegen oft zwischen 20 und 30 Euro pro Monat und Einheit.

  • Erweiterte Verwaltung: Zusätzliche Dienstleistungen wie die technische Betreuung, regelmäßige Objektinspektionen und umfassende rechtliche Beratung können die Kosten auf 30 bis 50 Euro pro Monat und Einheit erhöhen.

  • Vollverwaltung: Eine komplette Übernahme aller Verwaltungsaufgaben inklusive der aktiven Mietersuche, der Durchführung von Renovierungen und der Vertretung in rechtlichen Angelegenheiten kann die Kosten weiter steigern, oft auf über 50 Euro pro Monat pro Einheit.

Regionale Unterschiede

Die Kosten für die Verwaltung des Sondereigentums können auch regional variieren. In Ballungsräumen und Großstädten wie Berlin, München oder Hamburg sind die Verwaltungskosten oft höher als in ländlichen Gebieten. Dies liegt an den höheren Betriebskosten und dem größeren administrativen Aufwand in städtischen Regionen.

Einmalige Kosten

Neben den laufenden Verwaltungskosten können auch einmalige Gebühren anfallen, beispielsweise für die Einrichtung eines Verwaltungskontos oder für die Erstellung eines initialen Verwaltungsplanes. Diese Kosten sind in der Regel vor Beginn der Verwaltungstätigkeit zu entrichten und können je nach Verwalter und Umfang der Dienstleistung variieren.

Gesamtbetrachtung

Bei der Bewertung der Kosten für eine Sondereigentumsverwaltung ist es wichtig, nicht nur die monatlichen Gebühren, sondern auch den Wert der Dienstleistung zu betrachten. Eine professionelle Verwaltung kann langfristig zur Werterhaltung und -steigerung der Immobilie beitragen und rechtliche sowie finanzielle Risiken minimieren. Es ist ratsam, Angebote von verschiedenen Verwaltern einzuholen und diese hinsichtlich Leistungsumfang und Kosten zu vergleichen, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu ermitteln. Wenn die Verwaltung des Sondereigentums und des Gemeinschaftseigentums durch denselben Verwalter erfolgt, können Eigentümer oft von günstigeren Konditionen profitieren. Dies reduziert nicht nur die Kosten, sondern vereinfacht auch die Abstimmung zwischen den Parteien und spart Zeit.


4. Rechtliche Grundlagen und Pflichten in der Sondereigentumsverwaltung

Die rechtlichen Grundlagen der Verwaltung unterscheiden sich je nach dem verwalteten Bereich. Während die Verwaltung des Gemeinschaftseigentums durch das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) geregelt ist, wird die Verwaltung des Sondereigentums zivilrechtlich durch das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) geprägt. Um die Rechte und Pflichten zwischen dem Eigentümer und dem Verwalter eindeutig festzulegen, ist ein separater Vertrag erforderlich.
Ein solcher Vertrag sollte folgende Punkte umfassen:

  1. Die genaue Anschrift des Objekts, das verwaltet wird.
  2. Die vollständige Bezeichnung der Vertragsparteien, einschließlich aller relevanten Kontaktdaten.
  3. Eine klare Beschreibung der Aufgaben des SEV-Verwalters, damit der Umfang der Leistungen eindeutig definiert ist.
  4. Angaben zur Vergütung des Verwalters, einschließlich eventueller Zusatzkosten für Sonderleistungen.
  5. Der Beginn und die Dauer des Vertrags, um den zeitlichen Rahmen der Zusammenarbeit festzulegen.
  6. Regelungen zu Kündigungsfristen, damit beide Seiten wissen, wie der Vertrag aufgelöst werden kann.
  7. Die Verpflichtung zur Rechnungslegung, um finanzielle Transparenz zu gewährleisten.
  8. Haftungsregelungen, die klarstellen, für welche Fehler oder Versäumnisse der Verwalter verantwortlich ist.
  9. Der Gerichtsstand, falls es zu rechtlichen Auseinandersetzungen kommen sollte.


Welche konkreten Aufgaben der Verwalter übernimmt – wie Buchführung, Abrechnung oder die Sicherstellung von Instandhaltungsmaßnahmen – hängt von der individuellen Vertragsgestaltung ab und sollte im Verwaltervertrag klar geregelt werden.

Auch wenn mündliche Verträge rechtlich gültig sind, empfiehlt sich dringend die schriftliche Form. Dies gilt selbst dann, wenn Sie den Verwalter bereits seit längerer Zeit kennen und ein gutes oder gar persönliches Verhältnis pflegen. Schriftliche Verträge schaffen Klarheit über die Rechte und Pflichten beider Parteien und dienen im Streitfall als verbindliche Grundlage, um Ansprüche durchzusetzen. Mündliche Absprachen hingegen sind schwer nachweisbar, was bei Uneinigkeiten schnell zu rechtlichen Herausforderungen führen kann.

Der Eigentümer hat im Übrigen das Recht, Einsicht in alle Unterlagen zu nehmen, die das Sondereigentum betreffen, und sich regelmäßig über die Verwaltungstätigkeiten informieren zu lassen.

5. Vorteile der Sondereigentumsverwaltung

Die professionelle Verwaltung von Sondereigentum bietet zahlreiche Vorteile für Eigentümer. Diese reichen von einer verbesserten Mieterbetreuung über eine optimierte finanzielle Verwaltung bis hin zur rechtlichen Absicherung. Durch die Delegation dieser Aufgaben an spezialisierte Verwalter können Eigentümer signifikante Mehrwerte für ihre Immobilien realisieren.

Mieterbetreuung

Ein wesentlicher Vorteil der Sondereigentumsverwaltung ist die professionelle Betreuung der Mieter/-innen. Verwalter übernehmen die Kommunikation mit den Mietern, von der Vertragsgestaltung bis zur Lösung alltäglicher Probleme, was für eine stabile Mieterzufriedenheit sorgt. Zufriedene Mieter sind weniger häufig wechselwillig, was die Kontinuität der Mieteinnahmen sichert und den Verwaltungsaufwand für Neuvermietungen reduziert.

Finanzielle Effizienz und Transparenz

Durch die professionelle kaufmännische Verwaltung wird eine effiziente Bewirtschaftung des Sondereigentums gewährleistet. Dies umfasst die sorgfältige Buchführung, die rechtzeitige Erstellung und den Versand von Nebenkostenabrechnungen sowie die Überwachung der Zahlungsströme. Die finanzielle Transparenz hilft, Kosten zu optimieren und Einnahmen zu maximieren, was die Wirtschaftlichkeit der Immobilie verbessert.

Rechtliche Sicherheit

Die Verwaltung von Sondereigentum durch einen erfahrenen Verwalter bietet eine wichtige rechtliche Absicherung. Verwalter sind mit den aktuellen gesetzlichen Regelungen vertraut und können sicherstellen, dass alle Vorschriften eingehalten werden. Dies minimiert das Risiko von Rechtsstreitigkeiten und schützt den Eigentümer vor möglichen Haftungsrisiken.

Werterhalt und Wertsteigerung der Immobilie

Eine professionelle Sondereigentumsverwaltung trägt zur Werterhaltung und möglichen Wertsteigerung der Immobilie bei. Der Verwalter behält alles im Blick und durch regelmäßige Instandhaltung und gegebenenfalls notwendige Modernisierungen bleibt die Immobilie technisch und ästhetisch auf einem aktuellen Stand. Dies steigert nicht nur den unmittelbaren Wert der Immobilie, sondern verbessert auch deren Attraktivität auf dem Immobilienmarkt.

Entlastung des Eigentümers

Nicht zuletzt bietet die Auslagerung der Verwaltungsaufgaben eine erhebliche Entlastung für den Eigentümer. Viele Eigentümer besitzen mehrere Immobilien oder sind beruflich sowie privat stark eingebunden. Die professionelle Verwaltung nimmt ihnen zeitintensive Aufgaben ab und ermöglicht es ihnen, sich auf andere Projekte oder persönliche Interessen zu konzentrieren.


6. Wie finde ich einen geeigneten Sondereigentumsverwalter?

Um den passenden Verwalter zu finden, sollten Sie zunächst einen Blick auf die Erfahrung und den Ruf des Verwalters werfen. Mithilfe einer einfachen Google-Suche oder durch die Nutzung von Google Maps können Sie lokal ansässige Verwalterfirmen in Ihrer Nähe ausfindig machen. Ein erfahrener Verwalter verfügt über umfassende Kenntnisse im Bereich der Sondereigentumsverwaltung und kann Referenzen vorweisen. Diese Referenzen geben Aufschluss darüber, wie zuverlässig und professionell der Verwalter in der Vergangenheit gearbeitet hat. Ein guter Verwalter sollte in der Lage sein, konkrete Beispiele für Herausforderungen in der Verwaltung zu nennen und zu erklären, wie diese gelöst wurden.

Des Weiteren spielt die Transparenz in der Kommunikation eine wesentliche Rolle. Ein Verwalter, der regelmäßig und verständlich über alle relevanten Vorgänge informiert, schafft Vertrauen und erleichtert die Zusammenarbeit. Unabhängig davon, ob es sich bei dem von Ihnen ausgewählten Verwalter um eine größere Firma, wie etwa eine Sondereigentumsverwaltung GmbH, oder um ein kleineres Familienunternehmen oder einen Einzelunternehmer handelt, sollten Sie darauf achten, dass dieser per Mail oder telefonisch leicht erreichbar ist und Ihre Anfragen zeitnah beantwortet. Eine offene und klare Kommunikation erleichtert die Zusammenarbeit enorm.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die lokale Marktkenntnis des Verwalters. Ein Verwalter, der mit dem regionalen Immobilienmarkt vertraut ist, kann wertvolle Einblicke in spezifische Gegebenheiten und Anforderungen bieten. Diese Kenntnisse sind besonders nützlich, um die Immobilie optimal zu positionieren und zu vermarkten. Zudem kann der Verwalter durch seine Vernetzung vor Ort oft günstigere oder effizientere Lösungen für die Instandhaltung und Verwaltung der Immobilie anbieten.Eigentümer sollten auch die angebotenen Dienstleistungen und die Kostenstruktur genau prüfen. Ein detaillierter Vertrag, der die Leistungen des Verwalters klar definiert und die Kosten transparent darlegt, ist grundlegend. Am besten, man holt Angebote von mehreren Verwaltern ein und vergleicht diese gründlich, um ein Gefühl für das Preis-Leistungs-Verhältnis zu bekommen. Wenn Eigentümer bereits eine WEG-Hausverwaltung beauftragen, die gute Arbeit leistet, bietet es sich natürlich an, anzufragen, ob diese auch SEV übernimmt.

Letztendlich kann die Entscheidung für einen Sondereigentumsverwalter auch auf persönlichen Eindrücken basieren. Ein Gespräch kann helfen, ein besseres Verständnis für die Arbeitsweise des Verwalters zu entwickeln. Nur von Vorteil ist es, wenn Sie ein gewisses Maß an Sympathie und Vertrauen zu ihrem Verwalter haben, da dies die Grundlage für eine erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit bildet. Ihr Bauchgefühl entscheidet also mit!


7. Fazit: Warum die Sondereigentumsverwaltung eine sinnvolle Lösung ist

Die professionelle Sondereigentumsverwaltung bietet eine umfassende Lösung, die zahlreiche Vorteile für Eigentümer mit sich bringt. Indem sie die Verwaltungsaufgaben an erfahrene Verwalter delegieren, können Eigentümer nicht nur den administrativen Aufwand reduzieren, sondern auch die finanzielle Position ihrer Immobilie stärken. Denn eine gute Sondereigentumsverwaltung sorgt für die Werterhaltung und potenzielle Wertsteigerung der Immobilie, indem sie das Eigentum instand hält und eine optimierte Kostenstruktur gewährleistet. Und auch wenn eine Verwaltung keinen Rechtsanwalt ersetzt und ebenfalls nicht als Rechtsschutzversicherung fungiert, bietet sie doch kompetente rechtliche Unterstützung, sodass das Risiko von Konflikten und Rechtsstreitigkeiten reduziert wird.

Für Eigentümer, die eine zuverlässige und effektive Verwaltung ihrer Immobilien suchen, stellt die Sondereigentumsverwaltung daher eine wertvolle und empfehlenswerte Option dar. Indem Fachleute mit der notwendigen Expertise die Verwaltung übernehmen und die Immobilie optimal bewirtschaften, ermöglicht dies den Eigentümern, eine Menge Zeit zu sparen und sich auf andere wichtige Lebens- und Berufsbereiche zu konzentrieren.Klar abzugrenzen ist die SEV (Verwaltung des Sondereigentums) von der WEG-Hausverwaltung. Während die SEV sich ausschließlich auf die individuellen Einheiten innerhalb des Gebäudekomplexes konzentriert, sprich auf das Sondereigentum eines einzelnen Eigentümers, umfasst die WEG-Hausverwaltung die Verwaltung des gesamten Gebäudes und der gemeinschaftlich genutzten Bereiche. Letztere kümmert sich u.a. um die Beauftragung von Instandhaltungsarbeiten von Fassaden, Dächern und anderen Gemeinschaftseinrichtungen, die Verwaltung von Rücklagen und die Organisation von Eigentümerversammlungen. Wenn Sie mehr über unsere Dienstleistungen im Bereich der WEG-Hausverwaltung erfahren möchten und wie wir Ihnen helfen können, Ihr Eigentum effektiv zu verwalten, steht Ihnen unser Experten-Team gerne zur Seite. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und holen Sie ein kostenloses Angebot ein. Wir freuen uns darauf, Ihnen eine maßgeschneiderte Verwaltungslösung anbieten zu dürfen!

Kann ich mein Sondereigentum als Eigentümer selbst verwalten?

Ja, als Eigentümer haben Sie das Recht, Ihr Sondereigentum selbst zu verwalten. Viele Eigentümer entscheiden sich jedoch für eine professionelle Verwaltung, um den administrativen Aufwand zu reduzieren und um sicherzustellen, dass alle rechtlichen und finanziellen Aspekte korrekt gehandhabt werden. Professionelle Verwalter bringen zudem oft wertvolle Marktkenntnisse und Erfahrungen mit, die zur Wertsteigerung der Immobilie beitragen können.

Kann ich die Kosten für SEV von der Steuer absetzen

Generell können die Kosten für die Verwaltung des Sondereigentums als Werbungskosten bei den Mieteinkünften geltend gemacht werden. Besprechen Sie die Details mit Ihrem Steuerberater.

Kann ich die Kosten für SEV auf die Mieter umlegen?

Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (Bundesgerichtshof, Urteil v. 19.12.2018, VIII ZR 254/17) dürfen Verwaltungskosten für das Sondereigentum in der Regel nicht auf die Mieter umgelegt werden, es sei denn, im Mietvertrag ist eindeutig festgelegt, dass diese Kosten einen direkten Nutzen für die Mieter haben und als Teil der Grundmiete angesehen werden.

Sondereigentumsverwaltung einfach erklärt

Erfahren Sie, wie die Sondereigentumsverwaltung Eigentümern von vermieteten Immobilien hilft, Verwaltungsaufgaben effizient zu übernehmen. Unser Leitfaden erklärt die Vorteile, Aufgaben und Kosten sowie, wie Sie den richtigen Verwalter für Ihre Immobilie finden.

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Im Gegensatz zur WEG-Hausverwaltung ist die Sondereigentumsverwaltung ein Thema, das oft unter den Tisch fällt: Vielen Wohnungseigentümern ist nicht bekannt, dass sie die Sondereigentumsverwaltung als Dienstleistung beanspruchen können – dabei kann sie Eigentümern viel Arbeit und Zeit ersparen. Doch was genau ist die Sondereigentumsverwaltung und inwiefern unterscheidet sie sich von der WEG-Hausverwaltung? Erfahren Sie in unserem Leitfaden, welche Vorteile eine Sondereigentumsverwaltung mit sich bringt und welche Aufgaben sie übernimmt. Wir zeigen Ihnen auch, wie sich die Kosten für die Verwaltung Ihres Sondereigentums strukturieren und wie Sie einen qualifizierten Verwalter auswählen.

1. Was ist Sondereigentumsverwaltung? Definition von Sondereigentumsverwaltung

Die Sondereigentumsverwaltung (SEV) bezeichnet die Verwaltung von vermieteten Eigentumswohnungen, die sich im Sondereigentum eines Eigentümers befinden. Sie ist eine Form der Mietverwaltung, die sich ausschließlich auf die individuellen Einheiten eines Eigentümers bezieht und nicht die Verwaltung des Gemeinschaftseigentums umfasst, welche Aufgabe der WEG-Hausverwaltung ist.

Sondereigentum umfasst die Teile einer Immobilie, die im alleinigen Besitz eines Eigentümers stehen, wie Wohnungen oder Gewerbeeinheiten, sowie alle nicht zum Gemeinschaftseigentum gehörenden Bestandteile, etwa die Innenausstattung oder exklusiv genutzte Anlagen. Die SEV kümmert sich speziell um die Betreuung dieser Einheiten und entlastet den Eigentümer von der laufenden Mietverwaltung.

Zu den typischen Aufgaben der SEV gehören die kaufmännische, technische und rechtliche Betreuung des Sondereigentums. Dies schließt unter anderem die Verwaltung von Mietern, die Überwachung und Instandhaltung der Immobilie sowie die Abwicklung von alltäglichen Verwaltungsaufgaben ein. Ein Verwalter, der auf SEV spezialisiert ist, übernimmt dabei eine wichtige Schnittstelle zwischen Eigentümern und Mietern und sorgt für eine professionelle Verwaltung.

Die Sondereigentumsverwaltung ist damit eine ideale Lösung für Eigentümer, die ihre vermieteten Immobilien nicht selbst verwalten möchten oder können, und sich stattdessen auf die Expertise eines erfahrenen Verwalters verlassen wollen.



2. Welche Aufgaben übernimmt eine Sondereigentumsverwaltung?

Die Verantwortlichkeiten einer Sondereigentumsverwaltung sind vielfältig und richten sich nach den spezifischen Bedürfnissen des Eigentümers. Im Gegensatz zur WEG-Hausverwaltung ist der Leistungskatalog einer SEV nicht klar gesetzlich definiert, zu den gängigen Hauptaufgaben zählen jedoch:

  • Mieterbetreuung: Hierzu gehört die Auswahl und das Management von Mietern, die Kommunikation mit diesen und die Bearbeitung von Mieteranliegen. Die Sondereigentumsverwaltung kümmert sich zudem um Aufgaben, die Vermietern im Alltag leicht entgehen können, wie die regelmäßige Überprüfung, ob die Miethöhe der aktuellen Marktlage entspricht, sowie die Kontrolle der Wohnung auf Mängel, um frühzeitig Handlungsbedarf zu erkennen. Der Aufgabenbereich der Mieterbetreuung umfasst auch die Erstellung von Mietverträgen, die Kostenabwicklung und -verwaltung, sowie die Koordination von Mietzahlungen, wobei dies fließend in den kaufmännischen Bereich übergeht.

  • Kaufmännische Verwaltung: Diese beinhaltet die finanzielle Verwaltung des Sondereigentums. Beispiele sind die Erstellung der Nebenkostenabrechnung, die Buchführung und die Budgetverwaltung. Der Verwalter sorgt für eine transparente Abrechnung und optimiert die Kostenstrukturen, um die Wirtschaftlichkeit der Immobilie zu verbessern.

  • Technische Verwaltung: Die SEV überwacht den Zustand des Sondereigentums und organisiert notwendige Reparaturen oder Modernisierungen. Sie stellt sicher, dass alle technischen Anlagen funktionstüchtig sind und die Immobilie instand gehalten wird, was zur Wertsteigerung beiträgt.

  • Rechtliche Betreuung: Die rechtlichen Aspekte der Verwaltung betreffen die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften, die das Sondereigentum betreffen. Der Verwalter berät den Eigentümer bei rechtlichen Fragen, vertritt diesen bei Bedarf in rechtlichen Angelegenheiten oder recherchiert und mandatiert entsprechende Fachanwälte und sorgt für die Umsetzung gesetzlicher Anforderungen.



3. Wie viel kostet Sondereigentumsverwaltung?

Die Kosten für eine Sondereigentumsverwaltung können variieren. Sie hängen von mehreren Faktoren ab, wie der Größe der Immobilie, der Anzahl der Einheiten, dem Umfang der Verwaltungsdienstleistungen und nicht zuletzt regionalen Unterschieden.

Kostentechnisch bieten die meisten Verwalter einen monatlichen Pauschalbetrag an, der alle vereinbarten Tätigkeiten der Sondereigentumsverwaltung abdeckt. Bei manchen Verwaltern können jedoch Zusatzkosten anfallen, wenn Leistungen außerhalb des üblichen Umfangs erbracht werden. Auf diese Weise wird der monatliche Pauschalbetrag gering gehalten und Kunden zahlen nur dann für Sonderleistungen, wenn sie sie auch nutzen. Diese Sonderhonorare und die genauen Details, welche Tätigkeiten pauschal abgedeckt werden, sind dem Verwaltervertrag zu entnehmen.

Für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs gibt es zwei gängige Modelle: Der Eigentümer kann ein Treuhandkonto einrichten, das von der Sondereigentumsverwaltung verwaltet wird. Alternativ erhält die Verwaltung eine Verfügungsberechtigung für ein bestehendes Konto des Eigentümers. Beide Varianten sorgen für eine geordnete und transparente Abwicklung der finanziellen Transaktionen.

Kostenstruktur

Die Gebühren für die Verwaltung des Sondereigentums werden in der Regel auf Basis pro Wohnung oder pro Einheit berechnet. Dabei können sich die Preise je nach den angebotenen Dienstleistungen und der Komplexität der Verwaltungsaufgaben unterscheiden:

  • Basisverwaltung: Diese umfasst grundlegende Verwaltungsaufgaben wie die Mieterkommunikation, die Buchhaltung und die jährliche Nebenkostenabrechnung. Die Kosten hierfür liegen oft zwischen 20 und 30 Euro pro Monat und Einheit.

  • Erweiterte Verwaltung: Zusätzliche Dienstleistungen wie die technische Betreuung, regelmäßige Objektinspektionen und umfassende rechtliche Beratung können die Kosten auf 30 bis 50 Euro pro Monat und Einheit erhöhen.

  • Vollverwaltung: Eine komplette Übernahme aller Verwaltungsaufgaben inklusive der aktiven Mietersuche, der Durchführung von Renovierungen und der Vertretung in rechtlichen Angelegenheiten kann die Kosten weiter steigern, oft auf über 50 Euro pro Monat pro Einheit.

Regionale Unterschiede

Die Kosten für die Verwaltung des Sondereigentums können auch regional variieren. In Ballungsräumen und Großstädten wie Berlin, München oder Hamburg sind die Verwaltungskosten oft höher als in ländlichen Gebieten. Dies liegt an den höheren Betriebskosten und dem größeren administrativen Aufwand in städtischen Regionen.

Einmalige Kosten

Neben den laufenden Verwaltungskosten können auch einmalige Gebühren anfallen, beispielsweise für die Einrichtung eines Verwaltungskontos oder für die Erstellung eines initialen Verwaltungsplanes. Diese Kosten sind in der Regel vor Beginn der Verwaltungstätigkeit zu entrichten und können je nach Verwalter und Umfang der Dienstleistung variieren.

Gesamtbetrachtung

Bei der Bewertung der Kosten für eine Sondereigentumsverwaltung ist es wichtig, nicht nur die monatlichen Gebühren, sondern auch den Wert der Dienstleistung zu betrachten. Eine professionelle Verwaltung kann langfristig zur Werterhaltung und -steigerung der Immobilie beitragen und rechtliche sowie finanzielle Risiken minimieren. Es ist ratsam, Angebote von verschiedenen Verwaltern einzuholen und diese hinsichtlich Leistungsumfang und Kosten zu vergleichen, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu ermitteln. Wenn die Verwaltung des Sondereigentums und des Gemeinschaftseigentums durch denselben Verwalter erfolgt, können Eigentümer oft von günstigeren Konditionen profitieren. Dies reduziert nicht nur die Kosten, sondern vereinfacht auch die Abstimmung zwischen den Parteien und spart Zeit.


4. Rechtliche Grundlagen und Pflichten in der Sondereigentumsverwaltung

Die rechtlichen Grundlagen der Verwaltung unterscheiden sich je nach dem verwalteten Bereich. Während die Verwaltung des Gemeinschaftseigentums durch das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) geregelt ist, wird die Verwaltung des Sondereigentums zivilrechtlich durch das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) geprägt. Um die Rechte und Pflichten zwischen dem Eigentümer und dem Verwalter eindeutig festzulegen, ist ein separater Vertrag erforderlich.
Ein solcher Vertrag sollte folgende Punkte umfassen:

  1. Die genaue Anschrift des Objekts, das verwaltet wird.
  2. Die vollständige Bezeichnung der Vertragsparteien, einschließlich aller relevanten Kontaktdaten.
  3. Eine klare Beschreibung der Aufgaben des SEV-Verwalters, damit der Umfang der Leistungen eindeutig definiert ist.
  4. Angaben zur Vergütung des Verwalters, einschließlich eventueller Zusatzkosten für Sonderleistungen.
  5. Der Beginn und die Dauer des Vertrags, um den zeitlichen Rahmen der Zusammenarbeit festzulegen.
  6. Regelungen zu Kündigungsfristen, damit beide Seiten wissen, wie der Vertrag aufgelöst werden kann.
  7. Die Verpflichtung zur Rechnungslegung, um finanzielle Transparenz zu gewährleisten.
  8. Haftungsregelungen, die klarstellen, für welche Fehler oder Versäumnisse der Verwalter verantwortlich ist.
  9. Der Gerichtsstand, falls es zu rechtlichen Auseinandersetzungen kommen sollte.


Welche konkreten Aufgaben der Verwalter übernimmt – wie Buchführung, Abrechnung oder die Sicherstellung von Instandhaltungsmaßnahmen – hängt von der individuellen Vertragsgestaltung ab und sollte im Verwaltervertrag klar geregelt werden.

Auch wenn mündliche Verträge rechtlich gültig sind, empfiehlt sich dringend die schriftliche Form. Dies gilt selbst dann, wenn Sie den Verwalter bereits seit längerer Zeit kennen und ein gutes oder gar persönliches Verhältnis pflegen. Schriftliche Verträge schaffen Klarheit über die Rechte und Pflichten beider Parteien und dienen im Streitfall als verbindliche Grundlage, um Ansprüche durchzusetzen. Mündliche Absprachen hingegen sind schwer nachweisbar, was bei Uneinigkeiten schnell zu rechtlichen Herausforderungen führen kann.

Der Eigentümer hat im Übrigen das Recht, Einsicht in alle Unterlagen zu nehmen, die das Sondereigentum betreffen, und sich regelmäßig über die Verwaltungstätigkeiten informieren zu lassen.

5. Vorteile der Sondereigentumsverwaltung

Die professionelle Verwaltung von Sondereigentum bietet zahlreiche Vorteile für Eigentümer. Diese reichen von einer verbesserten Mieterbetreuung über eine optimierte finanzielle Verwaltung bis hin zur rechtlichen Absicherung. Durch die Delegation dieser Aufgaben an spezialisierte Verwalter können Eigentümer signifikante Mehrwerte für ihre Immobilien realisieren.

Mieterbetreuung

Ein wesentlicher Vorteil der Sondereigentumsverwaltung ist die professionelle Betreuung der Mieter/-innen. Verwalter übernehmen die Kommunikation mit den Mietern, von der Vertragsgestaltung bis zur Lösung alltäglicher Probleme, was für eine stabile Mieterzufriedenheit sorgt. Zufriedene Mieter sind weniger häufig wechselwillig, was die Kontinuität der Mieteinnahmen sichert und den Verwaltungsaufwand für Neuvermietungen reduziert.

Finanzielle Effizienz und Transparenz

Durch die professionelle kaufmännische Verwaltung wird eine effiziente Bewirtschaftung des Sondereigentums gewährleistet. Dies umfasst die sorgfältige Buchführung, die rechtzeitige Erstellung und den Versand von Nebenkostenabrechnungen sowie die Überwachung der Zahlungsströme. Die finanzielle Transparenz hilft, Kosten zu optimieren und Einnahmen zu maximieren, was die Wirtschaftlichkeit der Immobilie verbessert.

Rechtliche Sicherheit

Die Verwaltung von Sondereigentum durch einen erfahrenen Verwalter bietet eine wichtige rechtliche Absicherung. Verwalter sind mit den aktuellen gesetzlichen Regelungen vertraut und können sicherstellen, dass alle Vorschriften eingehalten werden. Dies minimiert das Risiko von Rechtsstreitigkeiten und schützt den Eigentümer vor möglichen Haftungsrisiken.

Werterhalt und Wertsteigerung der Immobilie

Eine professionelle Sondereigentumsverwaltung trägt zur Werterhaltung und möglichen Wertsteigerung der Immobilie bei. Der Verwalter behält alles im Blick und durch regelmäßige Instandhaltung und gegebenenfalls notwendige Modernisierungen bleibt die Immobilie technisch und ästhetisch auf einem aktuellen Stand. Dies steigert nicht nur den unmittelbaren Wert der Immobilie, sondern verbessert auch deren Attraktivität auf dem Immobilienmarkt.

Entlastung des Eigentümers

Nicht zuletzt bietet die Auslagerung der Verwaltungsaufgaben eine erhebliche Entlastung für den Eigentümer. Viele Eigentümer besitzen mehrere Immobilien oder sind beruflich sowie privat stark eingebunden. Die professionelle Verwaltung nimmt ihnen zeitintensive Aufgaben ab und ermöglicht es ihnen, sich auf andere Projekte oder persönliche Interessen zu konzentrieren.


6. Wie finde ich einen geeigneten Sondereigentumsverwalter?

Um den passenden Verwalter zu finden, sollten Sie zunächst einen Blick auf die Erfahrung und den Ruf des Verwalters werfen. Mithilfe einer einfachen Google-Suche oder durch die Nutzung von Google Maps können Sie lokal ansässige Verwalterfirmen in Ihrer Nähe ausfindig machen. Ein erfahrener Verwalter verfügt über umfassende Kenntnisse im Bereich der Sondereigentumsverwaltung und kann Referenzen vorweisen. Diese Referenzen geben Aufschluss darüber, wie zuverlässig und professionell der Verwalter in der Vergangenheit gearbeitet hat. Ein guter Verwalter sollte in der Lage sein, konkrete Beispiele für Herausforderungen in der Verwaltung zu nennen und zu erklären, wie diese gelöst wurden.

Des Weiteren spielt die Transparenz in der Kommunikation eine wesentliche Rolle. Ein Verwalter, der regelmäßig und verständlich über alle relevanten Vorgänge informiert, schafft Vertrauen und erleichtert die Zusammenarbeit. Unabhängig davon, ob es sich bei dem von Ihnen ausgewählten Verwalter um eine größere Firma, wie etwa eine Sondereigentumsverwaltung GmbH, oder um ein kleineres Familienunternehmen oder einen Einzelunternehmer handelt, sollten Sie darauf achten, dass dieser per Mail oder telefonisch leicht erreichbar ist und Ihre Anfragen zeitnah beantwortet. Eine offene und klare Kommunikation erleichtert die Zusammenarbeit enorm.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die lokale Marktkenntnis des Verwalters. Ein Verwalter, der mit dem regionalen Immobilienmarkt vertraut ist, kann wertvolle Einblicke in spezifische Gegebenheiten und Anforderungen bieten. Diese Kenntnisse sind besonders nützlich, um die Immobilie optimal zu positionieren und zu vermarkten. Zudem kann der Verwalter durch seine Vernetzung vor Ort oft günstigere oder effizientere Lösungen für die Instandhaltung und Verwaltung der Immobilie anbieten.Eigentümer sollten auch die angebotenen Dienstleistungen und die Kostenstruktur genau prüfen. Ein detaillierter Vertrag, der die Leistungen des Verwalters klar definiert und die Kosten transparent darlegt, ist grundlegend. Am besten, man holt Angebote von mehreren Verwaltern ein und vergleicht diese gründlich, um ein Gefühl für das Preis-Leistungs-Verhältnis zu bekommen. Wenn Eigentümer bereits eine WEG-Hausverwaltung beauftragen, die gute Arbeit leistet, bietet es sich natürlich an, anzufragen, ob diese auch SEV übernimmt.

Letztendlich kann die Entscheidung für einen Sondereigentumsverwalter auch auf persönlichen Eindrücken basieren. Ein Gespräch kann helfen, ein besseres Verständnis für die Arbeitsweise des Verwalters zu entwickeln. Nur von Vorteil ist es, wenn Sie ein gewisses Maß an Sympathie und Vertrauen zu ihrem Verwalter haben, da dies die Grundlage für eine erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit bildet. Ihr Bauchgefühl entscheidet also mit!


7. Fazit: Warum die Sondereigentumsverwaltung eine sinnvolle Lösung ist

Die professionelle Sondereigentumsverwaltung bietet eine umfassende Lösung, die zahlreiche Vorteile für Eigentümer mit sich bringt. Indem sie die Verwaltungsaufgaben an erfahrene Verwalter delegieren, können Eigentümer nicht nur den administrativen Aufwand reduzieren, sondern auch die finanzielle Position ihrer Immobilie stärken. Denn eine gute Sondereigentumsverwaltung sorgt für die Werterhaltung und potenzielle Wertsteigerung der Immobilie, indem sie das Eigentum instand hält und eine optimierte Kostenstruktur gewährleistet. Und auch wenn eine Verwaltung keinen Rechtsanwalt ersetzt und ebenfalls nicht als Rechtsschutzversicherung fungiert, bietet sie doch kompetente rechtliche Unterstützung, sodass das Risiko von Konflikten und Rechtsstreitigkeiten reduziert wird.

Für Eigentümer, die eine zuverlässige und effektive Verwaltung ihrer Immobilien suchen, stellt die Sondereigentumsverwaltung daher eine wertvolle und empfehlenswerte Option dar. Indem Fachleute mit der notwendigen Expertise die Verwaltung übernehmen und die Immobilie optimal bewirtschaften, ermöglicht dies den Eigentümern, eine Menge Zeit zu sparen und sich auf andere wichtige Lebens- und Berufsbereiche zu konzentrieren.Klar abzugrenzen ist die SEV (Verwaltung des Sondereigentums) von der WEG-Hausverwaltung. Während die SEV sich ausschließlich auf die individuellen Einheiten innerhalb des Gebäudekomplexes konzentriert, sprich auf das Sondereigentum eines einzelnen Eigentümers, umfasst die WEG-Hausverwaltung die Verwaltung des gesamten Gebäudes und der gemeinschaftlich genutzten Bereiche. Letztere kümmert sich u.a. um die Beauftragung von Instandhaltungsarbeiten von Fassaden, Dächern und anderen Gemeinschaftseinrichtungen, die Verwaltung von Rücklagen und die Organisation von Eigentümerversammlungen. Wenn Sie mehr über unsere Dienstleistungen im Bereich der WEG-Hausverwaltung erfahren möchten und wie wir Ihnen helfen können, Ihr Eigentum effektiv zu verwalten, steht Ihnen unser Experten-Team gerne zur Seite. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf und holen Sie ein kostenloses Angebot ein. Wir freuen uns darauf, Ihnen eine maßgeschneiderte Verwaltungslösung anbieten zu dürfen!

Aktualisiert am
3/3/2025
Annabelle Kremer
Immobilien-Spezialistin und professionelle Texterin

Annabelle Kremer ist Immobilien-Spezialistin und professionelle Texterin. Früher hat sie als Immobilienmaklerin gearbeitet. Heute hilft sie mit ihren Artikeln rund um Hausverwaltung, Immobilien & Co, Matera-Kunden und anderen interessierten Leserinnen und Lesern, sich in Sachen WEG-Verwaltung und Immobilien zu informieren.