Welche Arten von Kosten fallen bei einer Hausverwaltung in Berlin an?
Wenn Sie Angebote vergleichen, lohnt sich zuerst eine saubere Trennung. Denn „die“ Verwaltungskosten bestehen in der Praxis aus mehreren Bausteinen:
Grundvergütung
Die Grundvergütung ist die laufende Pauschale für die reguläre Betreuung der Gemeinschaft (WEG). Sie wird häufig pro Einheit und Monat kalkuliert. Oft sind hier die Standardaufgaben gebündelt, wie etwa Abrechnung, Zahlungsverkehr, Kommunikation und die Organisation der ordentlichen Eigentümerversammlung. Entscheidend ist, dass der Leistungsumfang von der Immobilienverwaltung dazu schriftlich konkretisiert ist, damit die Pauschale vergleichbar wird.
Sonderleistungen
Unter den Sonderleistungen versteht man Leistungen, die über den Alltag hinausgehen (z. B. zusätzliche Eigentümerversammlung, komplexe Baumaßnahmen, außerplanmäßige Vor-Ort-Termine). Diese werden oft separat abgerechnet. Hier lohnt sich ein Blick ins Kleingedruckte: Welche Dienste gelten als „Sonderfall“ und ab wann? Idealerweise sind Auslöser, Stundensätze oder Pauschalen sowie Freigabewege eindeutig geregelt.
Externe Kosten und Durchlaufposten
Dazu zählen z. B. Handwerker, Energieberater, Gutachten oder anwaltliche Unterstützung. Diese Kosten entstehen nicht „für den Verwalter“, laufen aber organisatorisch häufig über ihn. Für eine WEG ist wichtig, dass solche Positionen transparent beauftragt, dokumentiert und nachvollziehbar abgerechnet werden. So vermeiden Sie, dass externe Rechnungen mit Verwalterleistungen vermischt wirken oder unerwartet auftreten.
Welche Spannen sind in Berlin für die Kosten einer Hausverwaltung realistisch?
Viele Eigentümer suchen bei der Recherche nach einer Hausverwaltung nach einer konkreten Zahl. Seriöser ist eine Spanne, die meistens stark vom individuellen Objekt und davon, ob Sie mit einem Hausverwalter arbeiten oder eine WEG-Selbstverwaltung organisieren, abhängt.
Deutschlandweit werden in einer Auswertung Mittelwerte je nach Datengrundlage/Region im Bereich von rund 15,02 € bis 22,83 € pro Wohnung und Monat genannt. Höhere Werte bis 45,50 € sind als Spitzenwert dokumentiert.
Für Berlin nennen Marktbeiträge häufig Größenordnungen von ca. 25 bis 40 € pro Einheit und Monat (je nach Gebäude, Lage und Leistungsumfang).
Wovon hängen die Kosten für eine Vergütung bei einer Hausverwaltung in Berlin ab?
Bei Berliner Objekten spielen die folgenden Faktoren oft eine Rolle:
- Einheitenzahl: Größere Anlagen ermöglichen häufig günstigere Stückkosten. Kleine WEGs sind pro Einheit teurer, weil Fixaufwände ähnlich bleiben.
- Zustand und Projektlage: Sanierungsstau, viele Gewährleistungsfragen oder laufende Baumaßnahmen erhöhen den Aufwand.
- Komplexität der Struktur: Dinge wie eine Mischnutzung (Gewerbe/Wohnen), eine Tiefgarage, mehrere Hauseingänge oder Sondernutzungsrechte verkomplizieren die Struktur.
- Leistungsumfang: Reine WEG-Verwaltung und die zusätzliche Betreuung einzelner vermieteter Wohnungen (Sondereigentum) werden oft getrennt bepreist.
- Erreichbarkeit und Servicelevel: Feste Ansprechpartner, Reaktionszeiten, Regelkommunikation mit Beirat und sorgfältige Dokumentation erleichtern Abläufe wesentlich.
Je klarer der Leistungsrahmen, desto besser lassen sich Angebote vergleichen und verwalten.
Welche Kosten sollten in der Grundvergütung einer Hausverwaltung stehen und was ist normalerweise extra?
Viele Diskussionen entstehen nicht wegen der Höhe der Vergütung, sondern wegen unklarer Grenzen. Hier finden Sie einige Beispiele dazu, welche Leistungen und Kosten typischerweise in der Grundvergütung inkludiert sind:
- Vorbereitung und Durchführung der ordentlichen Eigentümerversammlung
- Wirtschaftsplan, Jahresabrechnung, Beschluss-Sammlung (je nach Vereinbarung)
- Koordination laufender Instandhaltung (Angebote einholen, beauftragen, nachhalten)
- Zahlungsverkehr und Kontrolle des Hausgelds
- Kommunikation mit Beirat und Eigentümern, Dokumentation der Vorgänge
Andere Leistungen werden oft separat bepreist. Dazu gehören häufig außerordentliche Eigentümerversammlungen, die Projektsteuerung bei größeren Sanierungen (von beispielsweise dem Dach oder der Fassade), Sonderabrechnung (z.B. umfangreiche Mahn- oder Klageverfahren) oder zusätzliche Objektbegehungen außerhalb der vereinbarten Zeiten.
Welche Kosten fallen wirklich für eine Hausverwaltung in Berlin an?
Eine pauschale „One-size-fits-all“-Zahl gibt es nicht. In Berlin werden zwar häufig ca. 25 bis 40 € pro Einheit und Monat genannt, doch der Preis ist nur dann aussagekräftig, wenn Sie die enthaltenen Leistungen kennen und Zusatzpositionen sauber geregelt sind.
Es gibt drei Dinge, die bei der Wahl der Hausverwaltung wichtig sind. Der Leistungsumfang sollte schriftlich dargelegt werden, die Kommunikation zwischen den verschiedenen Parteien sollte nachvollziehbar sein und die Sonderleistungen müssen kalkulierbar sein. So wird die Vergütung verständlich und planbar.
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