Wohnung kaufen in Stuttgart: Tipps, Trends und Finanzierungsmöglichkeiten

Wohnung kaufen in Stuttgart: Aktuelle Markttrends, Finanzierungsoptionen und praktische Tipps zur Standortauswahl. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Traumwohnung finden.

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Wohnung kaufen in Stuttgart - ist das ein sinnvoller Schritt oder ein teures Risiko? Es kommt immer wieder vor, dass Käufer die tatsächlichen Kosten unterschätzen, erst zu spät von lukrativen Förderungen erfahren oder die falsche Lage wählen. Genau hier passieren die teuersten Fehler. In diesem Artikel lesen Sie mehr zum Thema Wohnungskauf & Finanzierung in Stuttgart.

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Auf einen Blick

  • Markt & Lage: Stuttgart gehört zu den teuersten Immobilienmärkten Deutschlands; die Wahl des Stadtteils (Mitte, West, Nord, Bad Cannstatt etc.) beeinflusst Preis und Wertentwicklung stark.
  • Finanzierung: Mindestens 10–20 % Eigenkapital empfohlen; KfW-Förderprogramme und L-Bank-Darlehen können die Finanzierung deutlich verbessern.
  • Kaufprozess: Von Besichtigung bis Grundbucheintrag dauert es 2–4 Monate; Nebenkosten (Notar, Grunderwerbsteuer, ggf. Makler) betragen 6,5–10 % des Kaufpreises.
  • Kaufen vs. Mieten: Kaufpreise liegen bei ~4.500–5.500 €/m², Mieten bei ~16 €/m²; langfristig kann Eigentum Vermögensaufbau und Schutz vor Mietsteigerungen bieten.
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    Über Matera Hausverwaltung

    1. Der Stuttgarter Immobilienmarkt: Trends und Chancen

    Der Immobilienmarkt in Stuttgart gehört zu den gefragtesten in Deutschland. Die baden-württembergische Landeshauptstadt unterscheidet sich von vielen anderen Großstädten durch ihre gewachsene Struktur und die besondere Lage im Talkessel. Zwischen dicht bebauten Innenstadtlagen und den Höhenlagen entstehen deutliche Unterschiede bei Preisen und Wohnqualität. Wer hier eine Wohnung kaufen möchte, sollte den Markt genau kennen und richtig einschätzen können.

    In den vergangenen Jahren haben sich die Preise für Eigentumswohnungen deutlich entwickelt. Zwar gab es zwischenzeitlich leichte Korrekturen, doch insgesamt bleibt das Niveau hoch. Besonders gefragte Lagen innerhalb der Stadt zeigen weiterhin stabile bis steigende Preise. Gleichzeitig beobachten wir, dass Käufer sensibler auf den Kaufpreis reagieren und genauer vergleichen.

    Ein wichtiger Trend ist die Verschiebung der Nachfrage. Während zentrale Lagen weiterhin beliebt sind, gewinnen auch Randlagen und umliegende Städte immer mehr an Bedeutung. Käufer suchen verstärkt nach einem ausgewogenen Verhältnis aus Preis, Infrastruktur und Lebensqualität. Wer eine Neubauwohnung sucht, sollte beachten, dass passende Angebote aufgrund begrenzter Flächen nur begrenzt verfügbar sind und häufig kurzfristig vergeben werden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Energieeffizienz und Ausstattung, was sich auch bei modernisierten Bestandsgebäuden direkt auf den Kaufpreis auswirkt. Wohnungen in Gebäuden mit Sanierungsstau sind oft günstiger zu erwerben, erfordern jedoch eine realistische Kalkulation der zu erwartenden Folgekosten.

    Für Käufer eröffnet sich dennoch Potenzial. Wer den Markt aufmerksam beobachtet, realistische Preisvorstellungen entwickelt und flexibel bei der Lage bleibt, kann auch in Stuttgart eine passende Immobilie finden. Besonders wichtig ist es, die eigene Entscheidung nicht ausschließlich vom Preis abhängig zu machen, sondern die langfristige Entwicklung der Lage und der Immobilie zu berücksichtigen.

    Beim Kauf kann sich professionelle Unterstützung lohnen. So kann etwa eine Beratung bei einem erfahrenen Immobilienmakler helfen, Angebote besser einzuordnen und Risiken zu vermeiden. Gerade in einem dynamischen Großstadtmarkt profitieren Käufer davon, wenn sie auf lokales Wissen und Erfahrung zurückgreifen.

    2. Die richtige Lage finden: Stuttgarts beliebteste Stadtteile

    Die Wahl der richtigen Lage gehört zu den grundlegendsten Entscheidungen beim Immobilienkauf. Stuttgart ist in 23 Stadtbezirke gegliedert und umfasst insgesamt 152 Stadtteile. Diese Vielzahl an Wohnlagen sorgt dafür, dass sich das Preisniveau, die Wohnqualität aber auch die langfristige Wertentwicklung teilweise deutlich unterscheiden. Für Käufer kann es sinnvoll sein, sich an den Bezirken zu orientieren und innerhalb dieser gezielt auf einzelne Stadtteile zu schauen.

    Stuttgart-Mitte: zentrale Stadtteile mit hoher Nachfrage

    Zum Bezirk Stuttgart-Mitte gehören unter anderem die Stadtteile Kernerviertel, Bohnenviertel und Hospitalviertel. Diese Lagen sind besonders gefragt, da sie das urbane Zentrum bilden. Kurze Wege, viele Arbeitsplätze und ein breites Angebot an Kultur und Gastronomie sorgen für dauerhaft hohe Nachfrage.

    → Ideal für urbane Selbstnutzer, die das Leben im Herzen der City schätzen.


    Stuttgart-West: klassische Altbauviertel

    Im Bezirk Stuttgart-West liegen Stadtteile wie Rosenberg und Hasenberg. Diese Bereiche sind geprägt von Altbauten, gewachsenen Strukturen und einer lebendigen Nachbarschaft. Die Kombination aus Lage und Atmosphäre macht sie besonders attraktiv für Eigennutzer.

    → Gemeinsam mit dem Killesberg (Nord) gehören die Preise hier zu den höchsten der Stadt, da der Charme der Gründerzeit extrem begehrt ist.


    Stuttgart-Nord: unterschiedliche Wohnlagen

    Zum Bezirk Stuttgart-Nord gehören Stadtteile wie Am Pragfriedhof, Am Bismarckturm und Killesberg. Hier finden Käufer sowohl ruhigere als auch hochwertige Wohnlagen mit Blick über die Stadt.

    → Der Killesberg markiert das obere Ende der Preisskala, hier investiert man in Exklusivität und Prestige.


    Bad Cannstatt: große Vielfalt an Stadtteilen

    Bad Cannstatt ist einer der größten Bezirke und umfasst unter anderem die Stadtteile Bad Cannstatt, Neckarvorstadt und Veielbrunnen. Die Lage bietet eine Mischung aus moderner Entwicklung und historischer Bausubstanz mit Fachwerkhäusern und eng gepflasterten Gassen. 

    → Im Vergleich zum Westen erhalten Käufer hier oft deutlich mehr Quadratmeter für ihr Geld, bei gleichzeitig sehr guter Anbindung.


    Vaihingen: wirtschaftlich geprägte Stadtteile

    Im Bezirk Vaihingen liegen Stadtteile wie Vaihingen und Rosental. Die Nähe zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen sorgt für eine stabile Nachfrage nach Wohnraum.

    → Durch die Nähe zum Uni-Campus und großen Arbeitgebern gilt Vaihingen als die “Sichere Bank” für Kapitalanleger mit stabilen Mietrenditen.


    Am Ende ist immer entscheidend, worauf der eigene Fokus liegt (möglichst günstig / begehrte Lage / Entwicklungspotenzial, etc.) und nicht zuletzt auch die konkrete Mikrolage, da sich Preise und Nachfrage selbst innerhalb eines Bezirks oder Stadtteils stark unterscheiden können.



    3. Finanzierungsoptionen beim Wohnungskauf in Stuttgart

    Die Finanzierung ist einer der wichtigsten Bausteine beim Wohnungskauf. Gerade in einer hochpreisigen Stadt wie Stuttgart entscheidet sie darüber, ob ein Kauf langfristig tragfähig ist. Käufer sollten ihre Möglichkeiten genau kennen und verschiedene Optionen vorteilhaft miteinander kombinieren.

    3.1. Eigenkapital und Sparquoten

    Eigenkapital bildet die Grundlage jeder soliden Finanzierung. Je mehr eigene Mittel eingebracht werden, desto bessere Konditionen erhalten Käufer bei der Bank. In der Praxis sollten mindestens die Kaufnebenkosten durch Eigenkapital gedeckt sein. Dazu zählen Grunderwerbsteuer, Notar und gegebenenfalls Maklerkosten.

    Viele Banken erwarten darüber hinaus einen Eigenkapitalanteil von etwa 10 bis 20 Prozent des Kaufpreises. Wer mehr einbringt, erhält einen besseren Zinssatz und reduziert die monatliche Belastung.

    Eine realistische Sparquote spielt dabei eine wichtige Rolle. Käufer sollten frühzeitig Rücklagen bilden und ihre finanzielle Situation stabil halten. Auch vorhandene Vermögenswerte wie Bausparverträge oder Wertpapiere können sinnvoll in die Finanzierung eingebunden werden.

    3.2. Bankkredit und Hypothek

    Der klassische Weg zur Finanzierung einer Wohnung ist der Bankkredit. In der Regel handelt es sich um ein Annuitätendarlehen, bei dem Käufer monatlich eine gleichbleibende Rate zahlen. Diese setzt sich aus Zinsen und Tilgung zusammen.

    Wichtig ist die Wahl der Zinsbindung. In einem volatilen Zinsumfeld entscheiden sich viele Käufer für eine langfristige Bindung von 10, 15 oder sogar 20 Jahren, um Planungssicherheit zu erhalten. Gleichzeitig beeinflusst die Tilgungsrate, wie schnell die Immobilie abbezahlt wird.

    Banken prüfen vor der Kreditvergabe verschiedene Faktoren. Dazu gehören Einkommen, berufliche Situation, Eigenkapital und der Wert der Immobilie. Kaufinteressierte sollten ihre Unterlagen bereits vollständig vorbereiten, bevor sie eine passende Immobilie in Aussicht haben, um den Prozess später zu beschleunigen.
    Ein Vergleich mehrerer Angebote lohnt sich in jedem Fall, denn bereits kleine Unterschiede im Zinssatz können über die Laufzeit mehrere tausend Euro ausmachen.

    3.3. KfW-Förderung und staatliche Unterstützung

    Neben klassischen Bankdarlehen können Käufer in Deutschland verschiedene staatliche Förderprogramme nutzen. Diese werden vor allem über die Kreditanstalt für Wiederaufbau bereitgestellt und können die Finanzierung deutlich verbessern.

    Eines dieser Programme ist der KfW-Kredit für Wohneigentum (Programm 124). Dieser ermöglicht zinsgünstige Darlehen von bis zu 100.000 Euro für den Kauf oder Bau einer selbst genutzten Immobilie. Das Programm kann mit einem Bankkredit kombiniert werden und dient häufig als Baustein innerhalb der Gesamtfinanzierung.

    Für Familien mit Kindern gibt es zusätzliche Fördermöglichkeiten. Programme wie „Wohneigentum für Familien“ (KfW 300) bieten deutlich höhere Kreditbeträge, die sich nach Einkommen und Anzahl der Kinder richten. Diese Programme sind insbesondere für energieeffiziente Neubauten gedacht und setzen bestimmte Einkommensgrenzen voraus.

    Ein weiteres Programm ist „Jung kauft Alt“ (KfW 308). Hier erhalten Käufer einen zinsgünstigen Kredit (ab 0,01 Prozent) beim Erwerb von Bestandsimmobilien, wenn diese energetisch saniert werden. Voraussetzung ist, dass die Immobilie bestimmte energetische Standards erreicht. Die Förderung ist ebenfalls an bestimmte Einkommensgrenzen gekoppelt.

    Die energetische Sanierung spielt inzwischen eine sehr wichtige Rolle. Über entsprechende Programme können Käufer Förderungen für Maßnahmen wie Dämmung, Heizungsmodernisierung oder Fensteraustausch erhalten. Je nach Maßnahme sind Kredite von bis zu 150.000 Euro pro Wohneinheit möglich, ergänzt durch Tilgungszuschüsse.

    Auch auf Landesebene bietet Baden-Württemberg über die L-Bank eigene Programme an. Dazu gehören zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse für Familien oder Haushalte mit mittlerem Einkommen.

    Wichtig ist, dass Fördermittel immer vor dem Kauf (oder der Modernisierungsmaßnahme) beantragt werden müssen. Eine nachträgliche Förderung ist ausgeschlossen. Käufer sollten sich daher rechtzeitig informieren, sich beraten lassen und ihr Vorhaben genau planen, um alle verfügbaren Programme optimal zu nutzen.



    4. Schritt-für-Schritt: Der Kaufprozess in Stuttgart

    Im Wesentlichen besteht der Kaufprozess aus der Immobiliensuche, den Besichtigungen, der Prüfung aller Unterlagen sowie der notariellen Abwicklung. Gleichzeitig müssen Käufer in jeder Phase Entscheidungen treffen, die den weiteren Verlauf und die Kosten maßgeblich beeinflussen.

    4.1. Immobiliensuche und Besichtigung

    Der Wohnungskauf beginnt mit einer gezielten Suche. Viele Käufer nutzen Online-Portale, doch auch lokale Netzwerke und Kontakte zu Immobilienmaklern lohnen sich. Gerade in einem angespannten Markt werden attraktive Wohnungen oft nicht oder nicht lange öffentlich angeboten.

    Bei Besichtigungen sollten Sie nicht nur auf den ersten Eindruck achten. Prüfen Sie den Zustand der Immobilie, die Ausstattung und mögliche Mängel genau. Hier gilt: Vier Augen sehen mehr als zwei. Achten Sie außerdem auf Dinge wie Lärm, Lichtverhältnisse und die allgemeine Atmosphäre im Haus. Fragen Sie aktiv nach Unterlagen (zunächst insbesondere Grundriss, Energieausweis, Teilungserklärung, Wirtschaftsplan, Protokolle der Eigentümergemeinschaft & Mietvertrag, sofern die Wohnung vermietet ist).

    4.2. Makler oder privater Kauf

    Viele Wohnungen in Stuttgart werden über einen Makler angeboten. Das kostet Geld. Ein Kauf von Privat kann demnach Kosten sparen. Andererseits ist ein wirklich guter Makler sein Geld auch wert.

    Ohne professionelle Unterstützung steigt das Risiko, dass wichtige Details übersehen werden. Käufer müssen in diesem Fall deutlich mehr selbst prüfen und verhandeln.

    Ein kompetenter Makler unterstützt bei Fragen, sorgt dafür, dass alle wichtigen Unterlagen vorliegen, und stellt sicher, dass der gesamte Prozess und die Kommunikation strukturiert und klar ablaufen.

    Bestenfalls entscheiden Sie sich dafür, beiden Optionen gegenüber offen zu sein, um sich nicht selbst in Ihrer Auswahl einzuschränken. Wenn Ihnen dann ein Makler begegnet, der Ihrer Meinung nach gute Arbeit leistet, bietet es sich an, ihm Ihre Suchkriterien mitzuteilen. Die Chancen stehen gut, dass Sie beim nächsten Mal angerufen werden, sobald etwas Passendes hereinkommt – oft bevor das Objekt online erscheint.

    4.3. Notar und rechtliche Aspekte

    Sobald sich Käufer und Verkäufer auf den Kaufpreis geeinigt haben, folgt der notarielle Teil. Der Notar erstellt den Kaufvertrag und sorgt dafür, dass alle rechtlichen Anforderungen eingehalten werden. Erst mit der Beurkundung wird der Kauf verbindlich.

    Der Notar prüft unter anderem, ob die Immobilie frei von Belastungen ist und ob alle notwendigen Angaben korrekt sind. Käufer sollten den Vertragsentwurf vorab genau lesen und offene Fragen klären. Änderungen sind bis zur Unterzeichnung möglich und sollten bei Unklarheiten genutzt werden.

    Nach der Beurkundung kümmert sich der Notar um die Eintragung im Grundbuch. Dies dauert einige Wochen und erst mit dieser Eintragung werden Sie offiziell Eigentümer der Wohnung.

    4.4. Nebenkosten und versteckte Kosten beim Kauf

    Neben dem Kaufpreis fallen beim Wohnungskauf weitere Kosten an, die bereits vor der Kaufentscheidung genau kalkuliert werden sollten. Dazu zählen die Notar- und Grundbuchkosten sowie gegebenenfalls die Maklerprovision. Außerdem fällt die Grunderwerbsteuer an, die in Baden-Württemberg 5 Prozent beträgt (Ausnahme: Kauf in direkter Verwandtschaftslinie, z. B. von Eltern oder Großeltern → hier entfällt die Grunderwerbsteuer).

    Somit summieren sich die Kaufnebenkosten für eine Wohnung in Stuttgart auf 6,5 bis knapp 10 Prozent. Kleinere Einsparungen sind in vielen Fällen möglich. So kann “bewegliches Zubehör” (Einbauküche, Markisen, o. ä.) von der Grunderwerbsteuer ausgenommen sein, vorausgesetzt es wird im Notarvertrag gesondert aufgeführt.

    Zusätzlich sollten Sie mögliche Folgekosten berücksichtigen. Dazu gehören Renovierungen und Sanierungen  innerhalb der Wohnung oder anstehende Modernisierungsmaßnahmen am Gebäude. Ist die Instandhaltungsrücklage niedrig, können Sie mit künftigen Sonderumlagen rechnen. Hier sollten Sie unbedingt den Wirtschaftsplan sowie die Protokolle der Eigentümerversammlungen der letzten drei Jahre genau prüfen. Auch laufende Kosten wie das Hausgeld spielen eine wichtige Rolle für die langfristige Planung.

    Wer all dies beachtet, verschafft sich Kalkulationssicherheit und kann den Kauf realistischer bewerten.



    5. Kaufen vs. Mieten in Stuttgart

    Die Entscheidung zwischen Kauf und Miete fällt vielen schwer. Beide Optionen haben klare Vor- und Nachteile, die jedoch stark von der persönlichen Situation, den eigenen Vorlieben, aber auch den aktuellen Marktbedingungen abhängen.

    5.1. Kostenvergleiche im aktuellen Markt

    In Stuttgart liegen die durchschnittlichen Kaufpreise für Eigentumswohnungen aktuell häufig zwischen etwa 4.500 und 5.500 Euro pro Quadratmeter, abhängig von Lage, Zustand und Baujahr. Abweichungen gibt es natürlich in beide Richtungen.
     
    Neben dem Kaufpreis fallen die oben genannten Nebenkosten an. Hinzu kommen laufende Kosten wie Finanzierungskosten sowie Betriebskosten (sowohl solche, die man im Rahmen einer Bruttomiete auch als Mieter trägt, als auch nicht umlegbare Betriebskosten). Auch mögliche Sanierungen, etwa am Dach oder Aufzug, sollten eingeplant werden.

    Gleichzeitig bewegen sich die Mieten im Schnitt bei rund 16 Euro pro Quadratmeter. Jedoch ist die Spanne bei den Mietpreisen groß, sodass die Miete bei gut ausgestatteten Neubauten oder in zentralen Lagen auch um einiges teurer ausfallen kann. Die monatliche Belastung bleibt bei einer Mietwohnung oft planbarer, hängt aber auch von der Art des Mietvertrags ab. Allerdings fließt das Geld dauerhaft an den Vermieter, ohne dass ein eigener Vermögenswert aufgebaut wird.

    5.2. Langfristige finanzielle Perspektive

    Langfristig kann sich der Kauf einer Wohnung in Stuttgart lohnen. Eigentümer profitieren davon, dass sie mit jeder Zahlung in ihre eigene Immobilie investieren.

    Zudem bietet selbstgenutztes Eigentum Sicherheit vor steigenden Mieten. Während Mietpreise in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen sind, bleiben die Kreditraten bei einer festen Finanzierung konstant. Das schafft Planungssicherheit über viele Jahre hinweg. Darüber hinaus kann eine Immobilie in Stuttgart langfristig an Wert gewinnen.

    Gleichzeitig sollten Käufer realistisch bleiben. Eine Immobilie bindet Kapital und bringt laufende Kosten mit sich. Wer dies berücksichtigt und bei der Frage “Kaufen oder Mieten?” keine Milchmädchenrechnung anstellt, bei der nur Bruttomiete sowie Finanzierungsrate und Hausgeld gegenübergestellt werden, kann besser einschätzen, ob sich der Kauf einer bestimmten Wohnung im Vergleich zur Miete wirklich rentiert.

    Ist die Wohnung für den Eigenbedarf gedacht, hängt die Entscheidung für viele davon ab, ob man längerfristig vor Ort leben möchte. Doch eigentlich ist diese Frage nicht immer ausschlaggebend, vorausgesetzt man würde die Wohnung bei Wegzug vermieten wollen. In dem Fall kann man eine Mietverwaltung vor Ort in Stuttgart beauftragen, die sich um alles kümmert. Wichtiger ist, wie stabil die eigene finanzielle Situation ist und welche Ziele verfolgt werden.

    Letztlich gibt es viele Anlageklassen und wer sich finanziell weiterbildet, kann sowohl in einer Mietswohnung als auch in den eigenen vier Wänden zufrieden leben und sich auf die ein oder andere Weise eine positive finanzielle Perspektive schaffen.



    6. Fazit

    Der Kauf einer Wohnung in Stuttgart bleibt auch 2026 eine lohnende Entscheidung. Der Immobilienmarkt ist geprägt von hoher Nachfrage, stabilen Preisen und begrenztem Angebot. Wer sich gut vorbereitet, die Lage auf die eigenen Bedürfnisse abstimmt und seine Finanzierung realistisch plant, kann erfolgreich eine passende Immobilie finden und langfristig Vermögen aufbauen.Nach dem Kauf profitieren viele Menschen davon, wenn sie mit Experten im Bereich der Immobilienverwaltung zusammenarbeiten. Eine erfahrene Hausverwaltung in Stuttgart kann Sie langfristig bei der Verwaltung und Werterhaltung Ihres Wohneigentums unterstützen und Ihnen viel Arbeit abnehmen. Genau darauf sind wir spezialisiert: Wir bieten sowohl WEG- als auch Mietverwaltung in Stuttgart selbst sowie in umliegenden Städten wie Esslingen am Neckar, Fellbach, Filderstadt, Böblingen, Leonberg und Ostfildern. Sie haben dabei die Wahl: Entweder Sie geben die komplette Verwaltung in unsere Hände und entlasten sich vollständig. Oder Sie steuern Ihre Immobilie selbst und nutzen unsere digitalen Lösungen, die Sie im Alltag spürbar unterstützen, ergänzt durch einen persönlichen Ansprechpartner an Ihrer Seite. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf und erfahren Sie mehr.

    Aktualisiert am
    02.04.2026
    Veröffentlicht am
    02.04.2026
    02.04.2026

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    Annabelle Kremer
    Immobilien-Spezialistin und professionelle Texterin

    Annabelle Kremer ist Immobilien-Spezialistin und professionelle Texterin. Früher hat sie als Immobilienmaklerin gearbeitet. Heute hilft sie mit ihren Artikeln rund um Hausverwaltung, Immobilien & Co, Matera-Kunden und anderen interessierten Leserinnen und Lesern, sich in Sachen WEG-Verwaltung und Immobilien zu informieren.

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